Ausstellung "gebaut 2024"
... zu besichtigenbis Juni 2026 in 1120 Wien, Niederhofstraße 23
In der Ausstellung „gebaut 2024“ präsentiert die Magistratsabteilung für Architektur und Stadtgestaltung der Stadt Wien in 1120 Wien, Niederhofstraße 23 bis Juni 2026 mehr als zwei Dutzend Architekturprojekte, die im Jahr 2024 in Wien fertiggestellt wurden. Die Ausstellung kann von Montag bis Freitag, 8 – 16 Uhr kostenlos besichtigt werden. Führungen sind auf Anfrage per e-Mail an [email protected] möglich. Unter den gezeigten Objekten sind Sanierungen, die wir in dieser Ausgabe im Detail präsentieren – z. B. die Waldorfschule Wien-Mauer und das Europäische Patentamt Wien – bzw. Ihnen hier auszugsweise und exemplarisch vorstellen.
Apostelhof, Apostelgasse 25
Vier Häuser gruppieren sich um einen grünen Innenhof. Neubau trifft auf Gründerzeit, auf Industrial Style,
auf 50er-Jahre.
Die klare Backsteinfassade des einstigen Walzwerks und Saatgutlagers prägt das Wohnquadrat. Vier Stile, ein Ganzes: Die Charakter der Fassaden bleiben individuell und bilden dennoch ein harmonisches Ensemble. Die straßenseitige Front zitiert den gründerzeitlichen Duktus und weist den Weg hinein.
Architektur: Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH
BG / BRG Zirkusgasse, Weintraubengasse 29
Das Sanierungs- und Neubauprojekt des BG/BRG Zirkusgasse im 2. Bezirk verbindet historische und moderne Architektur.
Die Generalsanierung des denkmalgeschützten Schulgebäudes aus 1890 bewahrt den historischen Charme und bietet zugleich energieeffiziente, ökologische Lösungen. Im Mittelpunkt stand die Schaffung eines lichtdurchfluteten Atriums mit Sitzstufen, das eine angenehme Atmosphäre schafft. Der Austausch des Atriumdachs inklusive Belüftung und Sonnenschutz sorgt für natürlichen Lichteinfall und fördert die Kommunikation.
Architektur: Arge SHIBUKAWA EDER ARCHITECTS ZT GmbH
und F+P ARCHITEKTEN ZT
Lauder Chabat Schule, Nordwestbahnstraße 6
Zur Schaffung einer modernen, funktionalen und einladenden Lernumgebung wurde die Lauder Chabat Schule im 20. Wiener Bezirk generalsaniert.
Ein zentrales Ziel war die Schaffung von hellen, großzügigen Klassenräume sowie von entspannenden Aufenthaltszonen, die sowohl akademisches als auch soziales Wachstum fördern. Die Raumaufteilung wechselt zwischen offenen Lernbereichen und ruhigen Zonen. Das unterstützt eine dynamische Lernatmosphäre. Das modernisierte Dachgeschoß beherbergt neue Klassenräume und verbindet die historische Fassade mit zeitgenössischer Architektur.
Architektur: F+P Architekten ZT
Vienna One, Hernalser Hauptstraße 219
Erneuerung einer alten Produktionsstätte zu einem Life-Sciences-Forschungszentrum.
Das Erscheinungsbild des Gebäudes hat sich auf beeindruckende Weise gewandelt. Wo zuvor tristes Grau das Bild prägte, fügt sich die neugestaltete Fassade harmonisch in sein städtisches Umfeld ein. Es setzt einen gelungenen Impuls dafür, wie modernes Bauen im Bestand gelingen kann.
Architektur: Reisinger Kutscher Architektur Interieur Design
Fotos: Stadt Wien / MA 19
