Mitte(n) in Deutschkreutz
Gesundheits-, Sozial- und Sicherheitszentrum
Deutschkreutz im Mittelburgen-land – in der Region bekannt für exzellenten Wein, das Lehmden-Schloss und den Komponisten Karl Goldmark – hat in zentraler Lage ein neues Gesicht. Verantwortlich dafür zeichnet die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), die inmitten der Marktgemeinde ein modernes Gesundheits-, Sozial- und Sicherheitszentrum errichtete. „Als OSG sind wir stets bemüht, die Ortskerne der burgenländischen Gemeinden zu beleben und wo immer möglich, keine neuen Flächen zu versiegeln. So gesehen ist das neue Gesundheits-, Sozial- und Sicherheitszentrum, das auf Initiative des ehemaligen Deutschkreutzer Bürgermeisters Manfred Kölly projektiert wurde, ein echtes Vorzeigeprojekt“, betont OSG-Chef Alfred Kollar.
Dazu muss man wissen, dass die OSG am Standort des Ensembles in der Deutschkreutzer Hauptstraße Grundstücke mit nicht erhaltenswerten Bestandsgebäuden erwarb. Nun befindet sich auf diesem Areal das auch architektonisch ansprechende, neue Ortszentrum.
Hochwertige Bauweise
Das dreigeschoßige Bauwerk wurde in hochwertiger Ziegelbauweise errichtet. Es beherbergt ein Gesundheits-, Sozial- und Sicherheitszentrum und bringt damit reges Leben in das Ortszentrum von Deutschkreutz. Platz ist für insgesamt 20 topmoderne, barrierefreie Wohneinheiten, in der Hauptsache für Menschen, die bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützt bzw. betreut werden wollen oder müssen. Darüber hinaus beherbergt das sich harmonisch ins Ortsbild einfügende Gebäude eine Arztpraxis, Räumlichkeiten für eine Physiotherapeutin sowie eine Polizeiinspektion. Kollar dazu: „Hier wird all das unter einem Dach vereint, um den Menschen in Deutschkreutz ein breites Spektrum an wichtigen Einrichtungen bieten zu können.“
Komplett ausgestattet
Eine Besonderheit der praktisch angelegten 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen besteht darin, dass sie bestens ausgestattet sind. Die Bewohnerinnen und Bewohner können quasi mit ihren Koffern kommen und einziehen. Küchenzeile, Einbauschränke, ein barrierefreies Badezimmer sowie Brandmeldeanlage und – sollte im Notfall Hilfe benötigt werden – ein Rufknopf sind in jeder Wohnung bereits vorhanden. Betrieben wird das betreubare Wohnen von den Pflegezentren Drescher. Geschäftsführer Franz Drescher verweist in diesem Zusammenhang auf die Tagesheimstätte, die hier ebenfalls untergebracht ist: „Wir holen mit diesem Angebot in Deutschkreutz Seniorinnen und Senioren direkt in die Mitte der Gesellschaft.“
OSG-Chef Alfred Kollar: „Wir konnten im Zuge der langjährigen Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Deutschkreutz bereits mehr als 100 Wohnungen und Reihenhäuser realisieren. Dieses neue Gesundheits-, Sozial- und Sicherheitszentrum markiert einen weiteren Meilenstein dieser Partnerschaft.“
Fotos: OSG; Pfnier
Projektpartner Mitte(n) in Deutschkreutz
Bauträger: OSG Oberwarter Siedlungsgenossenschaft
Planung: EPICON Energy GmbH
